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  • 01.07.1945
  • Tettau

1945 - Die katholischen Flüchtlinge kommen

Nach dem zweiten Weltkrieg ergab sich durch den Flüchtlingsstrom für das Tettauer Gebiet eine neue Situation. Die Zahl der katholischen Mitchristen ist nahezu auf das Fünffache angewachsen und betrug über 600 Gläubige. Der Pferdestall als Notlösung drohte aus allen Nähten zu platzen. Die seelsorgliche Versorgung war unter diesen Umständen nicht mehr gewährt. Daher bemühte sich der im September 1951 als junger Priester nach Buchbach gekommene und damit auch für die Seelsorge in Tettau zuständige Kuratus Bernhard Stehr um eine vernünftige Lösung. Der Kirchenbauverein wurde 1953 gegründet und bereits im Oktober stellte er ein Gesuch zum Bau einer Notkirche. Nach dem Grundstückskauf am 22. April 1953 folgte schon im Juni 1953 die Genehmigung des Erzbischöfllichen Ordinariats Bamberg zum Bau einer Kirche im so genannten „Posseckersgrund" Der erste Kostenvoranschlag im Januar 1954 sah Kostenin Höhe von 175 000 Mark den Kirchenbau vor. Am Mai 1954 erfolgte der erste Spatenstich und am 18. Juli 54 wurde feierlich die Grundsteinlegung vorgenommen. Die nahe gelegene „Stacheldrahtgrenze" zur sowjetisch besetzten Zone spielte in damaligen Ansprachen eine Rolle. Landrat Dr. Edgar Emmert bezeichnete die Kirchen an der Zonengrenze als Trutzburgen, die gegenüber Atheismus im Osten besondere Bedeutung haben. Vom Betsaal aus zog eine feierliche Prozession mit Hunderten von Gläubigen zum Kirchengelände- Die Grundsteinlegung, die Markstein in der Entwicklung der Diaspora der katholischen Kirche des nördlichen Frankenwaldes gewesen ist

von Hans Kaufmann

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  • 01.04.1952

1952 - Tag der Heimat

1952 - Tag der Heimat In der Tettauer Volksschule wurde im Jahre 1952 ein Gottesdienst zum Tag der Heimat gefeiert. Eine Folge vom Ende des 2. Weltkrieges war, dass die Zahl der Katholiken durch die Flüchtlinge sprunghaft angestiegen ist und man keinen Platz mehr fand und auch der Wunsch nach mehr Gottesdiensten da war.

von Hans Kaufmann

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  • 01.08.1952

1952 - Kappellenwagenmission

Erste kath. Mission in Tettau Die erst für einen späteren Termin vorgesehene erste katholische Mission in der Markigerneinde Tettau mußte vorverlegt werden. Diese Mission ist für Tettau deshalb ein besonderes Ereignis, weil es die erste katholische Mission überhaupt ist, die in der ehemals fast rein evangelischen Gemeinde stattfindet, und weil sie aus der heutigen Zeit mit ‚heutigen Mitteln, der „fahrbare Kirche" ihre große Aufgabe zu. lösen versucht. Durch die Vertreibung der Ostdeutschen ist im Binnenlande fast überall" die Diaspora beider Konfessionen ein unumgängliches Exempel geworden. Die Kuratie Buchbach, die 12 Kilometer von Tettau entfernt liegt, hat nun die Diasporagemeinde Tettau mit zu betreuen. Aus diesem Anlaß sind im Auslande zwei moderne Aktionen vor allem für die heimatvertriebenen Gläubigen entstanden: Ein Auto für Gott und der Kapellen Wagen der Ostpriester hilft. Dieses Mis-slonswerk ist noch im Aufbau begriffen. Die Zahl der Omnibusse hat, sich von 15 auf 20 erhöht. Die Aktion hatte bisher einen außergewöhnlichen Erfolg zu verzeichnen. Auch die Ktiratie Buchbach ist schon vor langer Zeit mit einem Volkswagen aus dieser Aktion bedacht worden.

von Hans Kaufmann

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  • 10.06.1954
  • Tettau

1954 - Bau und Richtfest

Die ehemalige kleine Diesporägemeinde ist durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener zu einer stattlichen katholischen Kirchengemeinde geworden, so daß der vorhandene Betsaal nicht mehr den gottes-dienstlichen. Anforforderungen entspricht. Kuratus Stehr, Buchbach, ist es zu verdanken, daß nun doch mit dem Bau einer katholischen Kirche begonnen werden kann. Die Kirche wird am Osthang vor der großen Siedlung ihren Platz innerhalb der Gemeinde finden. Den Entwurf hat Architekt Rauschen gestellt. Zwei gleiche Kirchen stehen bereits im Landkreise Coburg, in Oeslau und Ebersdorf, wo sie sich nicht nur ausge-zeichnet ins Ortsbild einfügen, sondern sogar einen gewissen Zentralpunkt darstellen, was wohl auch hier in Tettau der Fall sein dürfte. Die Firma B.Drockardt hat jetzt mit setzen der mächtigen Stützmauer begonnen, die in der ganzen Kirchenlänge gezogen wird, • da hier der Hang ziemlich steil abfällt. Es wird dies eine zwischen 4 und 4,5 m. hohe und in ihrem Fundament 1,5 m starke Mauer, die sich nach oben auf 0,35 m hin verjüngt und die Gefahr. eines Erdrutsches verhindern soll. Wird erst das Fundament der Kirche gelegt, das im westlichen Teil auch diese Tiefe aufweisen wird. Es wird auch die Siedlungsstraße um rund 1,20 m abgetragen, um ein einheitliches Bild zu erhalten. Über von der Siedlungsstraße und von der Hauptstraße angelegte Treppen wird man zur Kirche gehen können. Die Größe des Kirchenschiffes allein beträgt 17,40 mal 11 m, während die Gesamtlänge mit Altarraum 21,90 m betragen wird. An der Südostseite wird der 22 m hohe Turm zu stehen kommen. An der Südwestseite ist ein Gemeiindesaal geplant, der die Größe von 8 mal 8 Meter haben wird und von dem in die Kirche gelangen kann.

von Hans Kaufmann

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  • 18.07.1954
  • Tettau

1954 - Der Bau einer neuen Kirche

Schon im Jahre 1952 stellte er ein Gesuch zum Bau einer Notkirche. Seine Bemühungen hatten Erfolg und 1953 wurde der Bau durch Bamberg genehmigt. Schon am 18.07.1954 war dann die Grundsteinlegung.

von Hans Kaufmann

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  • 18.09.1955
  • Tettau

1955 - Glockenweihe und Einweihung der Kirche

Und diese Einweihung war nicht nur ein kleines Fest für die katholische Kirchengemeinde, nein, es war ein Fest für die gesamte Gemeinde Tettau und die Nachbargemeinden. Viele Vertretungen katholischer Gruppierungen ließen es sich nicht nehmen an dieser Einweihung teil zu nehmen. Die Prozession zog übrigens vom alten Betsaal hinüber zur neuen katholischen Kirche. Dazu erklangen die Glocken der evangelischen Kirche.

von Jörg Schrepfer

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  • 01.04.1960
  • Tettau

1960 - 1964 Kuratus Josef Hanus in Tettau

Seine Berufung hat ihn weit herumkommen lassen in all den Jahren. Immer wieder ist er nach Lateinamerika gereist, hat Hilfsprojekte in Brasilien, Peru und Thailand begleitet. Um dem Priesternotstand im Bayerischen Wald entgegenzuwirken, ist er nach Viechtach gezogen, später nach Bad Steben im Landkreis Hof, nach Sachrang im Chiemgau und auch nach Bad Reichenhall, das er schon von Urlaubs- und Kuraufenthalten schätzte. Und er war auch für 4 Jahre in Tettau, das er zu Jubelfesten auch immer wieder besuchte. Über seine Zeit hier ist ausser der Anschaffung des Taufsteines wenig bekannt.

von Hans Kaufmann

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  • 01.09.1964
  • Tettau

1964 - 1989 - Pfarrer Reinhold Goldmann in Tettau

1964 - 1989 - Pfarrer Reinhold Goldmann in Tettau Pfarrer Reinhold Goldmann wurde arn 29. Juli 1952 im Dom zu Bamberg zum Priester geweiht Als Kaplan waren seine seelsorgerischen Wirkungsstätten Wallenfels, Rothenkirchen und Erlangen-Büchenbach. Vor 23 Jahren. am 1.September 1964 ühernahm er die Kuratie Buchbach, die am 1. Januar 1949 zur Pfarrei erhoben wurde. In all diesen Jahren, war er der Gemende immer ein guter Hirte der mit ihnen Freude und Leid teilte. Er war seinen Glaubigen Begleier auf dem Lebensweg. Tröster auf dem Leidensweg und Führer auf dem Himmelsweg. Pfarrer Reinhold Goldmann ist ein großer Marienverehrer. Er versucht dies auch immer wieder an seine Gemeinde weiterzugeben.

von Jörg Schrepfer

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  • 01.04.1980
  • Tettau

1980 - Glockenweihe

Herolde für die Gemeinde Die katholische Kirchengemeinde Christkönig Tettau feierte die Weihe des unter große Opfern erworbenen Festgeländes. Geistlichkeit, Fahnen- und Fackel träger holten unter Trommelwirbel vom Ortseingang das Fahrzeug mit den festlich geschmückten Glocken ab, wo das Mitglied der Kirchenverwaltung, Paul Fröba, die überaus große Zahl der Gäste willkommen hies. Unterihnen die Dekane Hans Endres und Martin Krug, die Geistlichkeit des Dekanates, Ortsgeistlicher Carlheinz Förtsch, Landtagsabgeordneter Rudi Daum, Bürgermeister Alfred Schaden und Gerneinderäte sowie die Abordnungen der Vereine, Gesangverein Tettau und der Musikverein, Schützenverein und Feuerwehr. Wahrend des Zuges durch die Straßen der Gemeinde wurde auch am Ehrenmal angehalten und der Toten gedacht

von Hans Kaufmann

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  • 01.05.1980
  • Tettau

1980 - 25. Kirchenjubiläum

1980 - 25. Kirchenjubiläum Das nächste große Ereignis war dann die Feier des 25-jährigen Geburtstages unserer Kirche am 21.08.1980. Zu diesem Ereignis war vom Bamberg Domkapitular Kittel gekommen. Natürlich war auch der Erbauer Bernhard Stehr dabei.

von Jörg Schrepfer

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